Tricks für einen besseren Klang

Auch wenn MP3 ein komprimiertes digitales Audio-Format ist, muss es trotzdem Qualitätsverluste gegenüber einer CD zugeben. Doch damit aus dem MP3-Player, dem IPhone und Co ein perfekter Klang ertönt, gibt es einige Tricks.

Bei der Autokompression werden die Teile der Musik, die der Mensch gut hören kann, besonders hervorgehoben und die Töne, die für den Menschen kaum hörbar sind, werden weniger genau wiedergegeben. Ganz weggelassen werden die Töne, die für das menschliche Gehör gar nicht zu hören sind. Vor allem sind dies die ganz hohen und die ganz tiefen Töne.

Dies bringt einen ganz klaren Vorteil mit sich. Dank Autokompression passen, je nach Größe des Speichers, von 500 bis zu 40 000 Musiktitel auf den MP3-Player. Jedoch kann es auch zu negativen Effekten kommen. Durch das Weglassen von einzelnen Tönen kann es dazu kommen, dass das Musikstück nur noch oberflächlich wiedergegeben wird. Dann klingt die Musik flach und schwach.

Auch in diesem Jahr war das Frauenhofer Institut wieder mit neuen und weiterentwickelten Technologien auf der CeBIT vertreten. In Zusammenarbeit mit der Universität Erlangen hat das Institut das MP3-Format entwickelt und bereits im Jahr 1997 der Öffentlichkeit vorgestellt. Heute haben sich dieses Geräte als Abspielgeräte für komprimierte Audiodateien durchgesetzt. In der Zwischenzeit gibt es allerdings bereits eine Reihe von Weiterentwicklungen, die auch die Wiedergabe von kaum hörbaren Tönen verbessert und ermöglicht haben. Ein gutes Beispiel hierfür sind die AAC-Dateien, mit denen zum Beispiel Apple arbeitet, aber auch das lizenzfreie Codec OggVorbis.

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